Alle Tipps aus der Sprachtippdatenbank

Tipp Nummer 1
Beschäftigen Sie sich regelmäßig mit der Fremdsprache. Zehn Minuten pro Tag sind mitunter effektiver als einmal pro Woche zwei Stunden.

Legen Sie sich einen Sprachkalender oder ein Taschenbuch mit kurzen Texten und Übungen zu. So etwas kann man übrigens auch gut verschenken bzw. sich schenken lassen.

Sprachkalender gibt es hier
 
Tipp Nummer 2
Wenn Sie an einem Kurs teilnehmen, versuchen Sie, keine Stunde zu verpassen.

Haben Sie im Unterricht keine Angst vor Fehlern. Nur wenn Sie Fehler machen, können Sie sie korrigiert bekommen.

Versuchen Sie so viel wie möglich zu sprechen, und zwar nicht immer mit demselben Gesprächspartner.

Fragen Sie, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, sofort nach.
 
Tipp Nummer 3
Legen Sie sich einen „Notvorrat“ an Sätzen und Wendungen zurecht, die Sie „im Schlaf“ beherrschen. Darauf können Sie in schwierigen Situationen zurückgreifen und sich Hilfe holen.

Beispiele: Ich habe Sie nicht verstanden. Sprechen Sie bitte etwas langsamer. Können Sie das bitte wiederholen? Schreiben Sie mir bitte dieses Wort auf. Wie heißt ... auf ... ? Spricht hier jemand deutsch? ...
 
Tipp Nummer 4
Führen Sie ein Heft o. ä., in dem Sie alles notieren, was Sie schon von sich erzählen können. Auch Fragen, die Sie immer wieder stellen, können Sie dort notieren.

Auf diese Kenntnisse können Sie sich später jederzeit stützen, wenn Sie sich einmal unsicher fühlen.
 
Tipp Nummer 5
Notieren Sie sich niemals isolierte Vokabeln, sondern stets in sich geschlossene Wendungen oder am besten ganze Sätze. Diese können Sie später als Muster verwenden und nach Bedarf verändern.
 
Tipp Nummer 6
Hören Sie die Fremdsprache so viel wie möglich. Auch wenn Sie nicht bewusst zuhören, prägen sich Klang, Sprechmelodie und bereits gehörte Ausdrücke gut ein.

Lassen sie sich ruhig bei der Hausarbeit oder beim Auto fahren „berieseln“.

Geeignete CD-Sprachkurse gibt es hier
 
Tipp Nummer 7
Nutzen Sie Leerlaufzeiten im Wartezimmer, an der Bushaltestelle usw.

Wenn Sie gerade Ihr Material nicht zur Hand haben, hilft Ihnen die Methode des „inneren Sprechens“.

Unterhalten Sie sich in Gedanken mit einem ausländischen Gesprächspartner über das, was Sie gerade bewegt. Suchen Sie nach möglichst guten Formulierungen.

Wenn Sie gerade Schilder und Hinweise gelesen haben, wie würden diese wohl in der Fremdsprache aussehen?
 
Tipp Nummer 8
Lesen Sie möglichst viele Originaltexte. Bestellen Sie sich z. B. Reiseprospekte in der Landessprache oder kaufen Sie sich Zeitschriften, über deren Thematik Sie sich sonst auf Deutsch informieren würden.

Das spart Zeit, motiviert zusätzlich und liefert Ihnen ganz nebenbei genau den Wortschatz, den Sie brauchen.
 
Tipp Nummer 9
Lesen Sie, wenn Sie Gelegenheit haben, ruhig Fremdsprache und deutsche Übersetzung parallel.

Erwarten Sie jedoch nicht, dass Original und Übersetzung immer 100%ig in der Wortwahl übereinstimmen.

Wenn Sie es genauer wissen möchten, benutzen Sie Ihr Wörterbuch oder fragen Sie Ihre(n) Kursleiter(in).
 
Tipp Nummer 10
Ein gutes Mittel, um die Umgangssprache zu erlernen, sind Kinder- und Jugendbücher. Sie enthalten viele Dialoge und sind in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben.

Sie sollten dabei nicht gleich von sich verlangen, jedes Wort zu verstehen. Freuen Sie sich, wenn Sie den „roten Faden“ erfasst haben.

Wenn Sie außer der Lektüre das entsprechende Hörbuch bekommen können, lernen Sie noch besser.

In jedem Fall wird sich Ihr Wortschatz sehr schnell erweitern und Ihre Ausdrucksfähigkeit verbessern.

Fremdsprachige Bücher finden Sie bei amazon.de oder bei ebay.
 
Tipp Nummer 11
Suchen Sie Informationen aus dem Internet einmal in einer Fremdsprache. Sehen Sie sich bekannte Websites in unterschiedlichen Sprachen an.
 
Tipp Nummer 12
Suchen Sie sich eine(n) E-Mail- oder Briefpartner(in) aus Ihrem Wunschland. So erfahren Sie gleichzeitig viel Neues aus erster Hand.

Mailpartner auf Englisch

Mailpartner aus Schweden
 
Tipp Nummer 13
Abonnieren Sie einen Newsletter (je nach Interessen Nachrichten, Ratgeber oder auch den Witz des Tages) in der Fremdsprache.

In meinen Links finden Sie einige Seiten, wo Sie Newsletter bekommen können. Ansonsten suchen Sie am besten nach der Homepage einer Tageszeitung in Ihrem Wunschland, dort gibt es meist gute Newsletter.
 
Tipp Nummer 14
Testen Sie Ihre Grammatikkenntnisse auf einschlägigen Webseiten (einige Adressen finden Sie unter meinen Links).
 
Tipp Nummer 15
Wenn Sie einmal an Ihren Lernfortschritten zweifeln, nehmen Sie sich älteres Material (vom letzten Kurs) zur Hand und wiederholen Sie Übungen, die Sie momentan interessieren.

Sie werden merken, dass Sie zwar einiges vergessen haben, aber vor allem auch, wie viel Sie schon können.
 
Tipp Nummer 16
Belohnen Sie sich für Ihren Lerneifer mit einer Reise in Ihr Wunschland. Planen Sie die Reise so, dass Sie viel Gelegenheit haben, Ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und zu verbessern.

Es kann, muss aber nicht unbedingt eine Sprachreise sein. In einer Privatunterkunft, im Zug oder auf dem Campingplatz treffen Sie mit Sicherheit Gesprächspartner, die Ihnen Dinge erzählen und zeigen werden, die einem Pauschaltouristen normaler Weise entgehen.
 
Tipp Nummer 17
Falls Sie Satellitenfernsehen haben, schalten Sie doch einmal einen ausländischen Sender ein. Oder leihen Sie sich fremdsprachige Videos bzw. DVDs aus. Vielleicht schauen Sie sich zunächst einen Film an, den Sie schon auf Deutsch gesehen haben?

Im Internet können Sie nach einem passenden Radiosender suchen und diesen oft gleich als Livestream empfangen.
 
Tipp Nummer 18
Versuchen Sie so früh wie möglich, in der Fremdsprache zu denken. Das ist einfacher, als Sie es sich vielleicht vorstellen.

Jeden Satz mühsam aus dem Deutschen zu übersetzen ist viel anstrengender und birgt viel mehr Fehlerquellen und Unsicherheit in sich.
 
Tipp Nummer 19
Wenn Sie beginnen, eine fremde Sprache zu lernen, tun Sie dies am besten spielerisch. So übernehmen Sie leichter die oftmals etwas andere Logik.

Das möglichst genaue Übersetzen von auf Deutsch vorgedachten Inhalten sollten Sie sich für spätere Phasen aufheben oder es den Sprachprofis überlassen.
 
Tipp Nummer 20
Beuten Sie jeden muttersprachlichen Gesprächspartner aus. Er ist Ihr bester Lehrer und zudem noch meist kostenlos.

Fragen Sie gezielt nach Wendungen, die er benutzt hat und Sie noch nicht kennen. Hilfsbereite Menschen beantworten Ihnen auch so manche Frage aus Ihrem Notizbuch.
 
Tipp Nummer 21
Lesen Sie sich interessante Texte laut vor. So üben Sie gleichzeitig die Aussprache und nutzen mehrere Eingangskanäle zum Lernen.
 
Tipp Nummer 22
Bauen Sie sich beim Vokabeln lernen Eselsbrücken. Nutzen Sie ähnlich klingende deutsche Wörter als Stütze.

Beispiel: Schwedisch „hon“ – gesprochen „hun“ – heißt auf Deutsch „sie“ und klingt wie „Huhn“ (Huhn ist weiblich), „han“ heißt „er“, klingt wie „Hahn“ (also männlich)
 
Tipp Nummer 23
Schreiben Sie doch mal ein Erlebnis oder eine nette Geschichte in der Fremdsprache auf. Ihr Brief- oder E-Mail-Partner wird sich darüber freuen. Vielleicht bitten Sie ihn, Ihre Fehler zu korrigieren.
 
Tipp Nummer 24
Der beste Sprachlehrer muss nicht unbedingt der sein, der die Sprache selbst 100%ig beherrscht (Muttersprachler). Wichtiger ist, dass er auf Ihre Bedürfnisse eingeht, Ihre individuellen Stärken und Schwächen erkennt und Ihnen ein anregendes Lernklima schafft.
 
Tipp Nummer 25
Schreiben Sie doch mal Ihren Einkaufszettel oder andere persönliche Notizen in der Fremdsprache.
 
Tipp Nummer 26
Wenn Ihre Kinder auch Sprachen lernen, tauschen Sie sich regelmäßig aus. Wie wäre es mit einem Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ - Englisch „Guess what it is“?
 
Tipp Nummer 27
Finden Sie den Text Ihres Lieblingssongs im Internet (Suchworte für Englisch Songtitel oder Interpret + „lyrics“) und übersetzen Sie ihn. Vielleicht erleben Sie eine Überraschung, vielleicht können Sie das Lied bald auswendig singen...
 
Tipp Nummer 28
Wenn Sie schon etwas mehr in der Fremdsprache können, achten Sie einmal darauf, wie Sie den Zusammenhang zwischen einzelnen Gedanken herstellen.

Beispiele:
Anschließend... / zuvor...
Deshalb... / aus diesem Grund...
Erstens... / zweitens...
Daraus folgt, dass...
Hier sehen Sie ein Beispiel für...

So machen Sie Ihre Sprache fließender und leichter verständlich.
 
Tipp Nummer 29
Im Internet gibt es eine große Zahl an Onlinewörterbüchern. Einige Empfehlungen dazu finden Sie in meinen Links.
 
Tipp Nummer 30
Vor allem, wenn Sie schon Erfahrung mit dem Fremdsprachen lernen haben, scheuen Sie sich nicht, in einen Kurs einzusteigen, der etwas über Ihrem derzeitigen Niveau liegt.

So können Sie auch von den anderen Teilnehmern lernen, kommen schneller voran und haben einen zusätzlichen Ansporn.
 
Tipp Nummer 31
Erwarten Sie nicht, dass Ihr(e) Kursleiter(in) alles weiß und auf Anhieb jede Frage beantwortet. Er oder sie ist auch nur ein Mensch und lernt die Sprache genauso wie Sie.

Selbst in der Muttersprache ist der aktive Wortschatz bei jedem Menschen sehr individuell. Ein(e) gute(r) Kursleiter(in) freut sich über knifflige Fragen und lernt bei der Suche nach der richtigen Antwort gern selbst etwas hinzu.
 
Tipp Nummer 32
Wenn Sie etwas Interessantes gelesen oder herausgefunden haben, lassen Sie die anderen Teilnehmer Ihres Sprachkurses daran teilhaben. So entsteht eine anregende Lernatmosphäre, in der sich jeder bemüht, etwas beizutragen.
 

 

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